Klassenhass, von oben
Bevor die niederländische Ritterschaft von den Bauern weggeputzt wurde, sang die fröhlich das Kerelslied, um sich den Hass und wohl auch die Angst vor den Geknechteten vom Leibe zu singen:
Wij willen van de kerels zingen Wir wollen von den Bauern singen
zij zijn van kwader aard ..die sind von böser Art
zij willen de ruiters dwingen die wollen gar die Ritter zwingen
zij dragen een langen baard ...und tragen einen langen Bart
....(Symbol des freien Mannes)
Ter kermisse wil hij gaan ...Will zum Jahrmarkt gehn
hij denkt dat hij is een graaf ...und denkt er ist ein Graf
daar wil hij het al omme slaan ...da will er sich herumprügeln
met zijne verroesten staaf mit seinem verrosteten Eisenstab
Dan gaat hij drinken van den wijn dann macht er sich an den Wein
stappans is hij versmoord ...in dem er sich ertränkt
dan is de wereld 't zijn ...hat die Welt in der Tasche
stede, land ende poort ....Städte, Land und Hafen
men zal ze slepen en hangen Man wird sie schleifen und hängen
hun baard is al te lang ...ihr Bart ist all zu lang
zij kunnen het niet ontgangen .da kommen die nicht drum rum
zij dochten niet zonder bedwang die taugen nichts ohne Zwang
Hallo, ihr Friedens- und Konfliktforscher!
Wie hätte denn nach den zahlreichen vergeblichen Bauernaufständen, die immer an den besser gerüsteten Rittersleuten scheiterten, eure Lösung ausgesehen?
Den Unterdrücker bitten, streicheln,
-eine Gewerkschaft gründen,
-auf Ver- Rechtlichung des Abhängigkeitsverhältnisses bestehen,
-auf Augenhöhe verhandeln?
An welche gemeinsamen Interessen hätte man da wohl appellieren können?
Die Liebesbotschaft war übrigens damals schon den beiden Parteien durchaus bekannt, aber von der ebenso bekannten durchschlagenden Wirkungslosigkeit.
- Ach du, immer mit deinen alten Geschichten!
„Menschenmaterial“ ist kein Bah-bah!-Unwort des 20. Jahrhunderts wie uns die Moralwachteln einreden wollen, sondern ein Fachterminus des Militärs aus den Schlachten des ersten aus der Weltkriegsserie.
Nach Vietnam sagte der Menschenfreund - und gern den Frieden herbeibombende - Henry Kissinger: «Soldaten sind nur dumme, stumpfe Tiere, die man als Pfand in der Außenpolitik benutzen sollte …»
(aus Kapitel 5 der «Final Days» von Woodward und Bernstein).
Wij willen van de kerels zingen Wir wollen von den Bauern singen
zij zijn van kwader aard ..die sind von böser Art
zij willen de ruiters dwingen die wollen gar die Ritter zwingen
zij dragen een langen baard ...und tragen einen langen Bart
....(Symbol des freien Mannes)
Ter kermisse wil hij gaan ...Will zum Jahrmarkt gehn
hij denkt dat hij is een graaf ...und denkt er ist ein Graf
daar wil hij het al omme slaan ...da will er sich herumprügeln
met zijne verroesten staaf mit seinem verrosteten Eisenstab
Dan gaat hij drinken van den wijn dann macht er sich an den Wein
stappans is hij versmoord ...in dem er sich ertränkt
dan is de wereld 't zijn ...hat die Welt in der Tasche
stede, land ende poort ....Städte, Land und Hafen
men zal ze slepen en hangen Man wird sie schleifen und hängen
hun baard is al te lang ...ihr Bart ist all zu lang
zij kunnen het niet ontgangen .da kommen die nicht drum rum
zij dochten niet zonder bedwang die taugen nichts ohne Zwang
Hallo, ihr Friedens- und Konfliktforscher!
Wie hätte denn nach den zahlreichen vergeblichen Bauernaufständen, die immer an den besser gerüsteten Rittersleuten scheiterten, eure Lösung ausgesehen?
Den Unterdrücker bitten, streicheln,
-eine Gewerkschaft gründen,
-auf Ver- Rechtlichung des Abhängigkeitsverhältnisses bestehen,
-auf Augenhöhe verhandeln?
An welche gemeinsamen Interessen hätte man da wohl appellieren können?
Die Liebesbotschaft war übrigens damals schon den beiden Parteien durchaus bekannt, aber von der ebenso bekannten durchschlagenden Wirkungslosigkeit.
- Ach du, immer mit deinen alten Geschichten!
„Menschenmaterial“ ist kein Bah-bah!-Unwort des 20. Jahrhunderts wie uns die Moralwachteln einreden wollen, sondern ein Fachterminus des Militärs aus den Schlachten des ersten aus der Weltkriegsserie.
Nach Vietnam sagte der Menschenfreund - und gern den Frieden herbeibombende - Henry Kissinger: «Soldaten sind nur dumme, stumpfe Tiere, die man als Pfand in der Außenpolitik benutzen sollte …»
(aus Kapitel 5 der «Final Days» von Woodward und Bernstein).
gitano - 10. Mär, 08:33
Frank Benedikt - 11. Mär, 04:15
*Hrrmmmph!*
Lieber Doc, warum speist Du den AA zunehmend nur noch mit trocken Brot ab, während Du die Butter für Dich behältst? *g* Das hier ist doch wieder "was Hübsches" - so in etwa mit einem Tritt in die Fresse vergleichbar und also genau das, was wir jetzt benötigen! Gib mal Gas :-P
LG
Frank
P.s.: Und für den geneigten Mitleser Elmar - freut mich stets, Dich auch hier zu sehen und daß Du mit Christian wohl halbwegs auf einen Nenner der Erkenntnis kommen möchtest ... ;-)
LG
Frank
P.s.: Und für den geneigten Mitleser Elmar - freut mich stets, Dich auch hier zu sehen und daß Du mit Christian wohl halbwegs auf einen Nenner der Erkenntnis kommen möchtest ... ;-)
gitano - 11. Mär, 07:30
Du siehst, mein Beurteilungsvermögen ist derzeit etwas getrübt.
Tu also die Butter bei die Brotscheiben packen.
Der Brotschneider
Tu also die Butter bei die Brotscheiben packen.
Der Brotschneider
antiferengi - 11. Mär, 08:40
HiHi Danke @Frank für den freundlichen Zuspruch, ist aber nicht nötig. Der extraterrestrische Nichtweise gibt hier beim großen alten Mann nur seinen Respekt kund. Und da er bar jeder ausschweifenden Suche nach Erkenntnissen ist, betrachtet er evtl. suchende Antworten auf die suchende Nichtsuche aus freundschaftlicher Perspektive heraus.
gitano - 11. Mär, 14:00
@ Animositäten zwischen Frank und Elmar.
Diesmal habe ich das sachfremde Geplänkel durchgehen lassen, damit jeder lesen kann, wie merkwürdig sich seine Zeitgenossen manchmal aufführen.
Das nächste Mal mache ich aber den Hausherrn.
Diesmal habe ich das sachfremde Geplänkel durchgehen lassen, damit jeder lesen kann, wie merkwürdig sich seine Zeitgenossen manchmal aufführen.
Das nächste Mal mache ich aber den Hausherrn.
Frank Benedikt - 12. Mär, 00:10
"suchende Nichtsuche"? Sehr schön - derlei Paradoxa schließen meine Datenbänke kurz ;-)
Weißt Du übrigens, was der Hausherr meinen könnte? Ich nämlich nicht.
Beste Grüße
Frank
Weißt Du übrigens, was der Hausherr meinen könnte? Ich nämlich nicht.
Beste Grüße
Frank
Frank Benedikt - 12. Mär, 00:00
"Animositäten"?
Lieber Doc,
was hast denn Du geraucht?
Der intergalaktische Teppichhändler und ich sind doch derzeit ganz freundlich zueinander und halten uns an mehr als nur an den Vertrag von Kitomer ;-)
Da ist man schon mal freundlich und umgänglich und dann wird man der Animosität geziehen ... Tsstsstss :-(
Ich geh jetzt wieder zu mir nach Haus - da darf ich wenigstens randalieren :-D
Gute Nacht allerseits
Frank
was hast denn Du geraucht?
Der intergalaktische Teppichhändler und ich sind doch derzeit ganz freundlich zueinander und halten uns an mehr als nur an den Vertrag von Kitomer ;-)
Da ist man schon mal freundlich und umgänglich und dann wird man der Animosität geziehen ... Tsstsstss :-(
Ich geh jetzt wieder zu mir nach Haus - da darf ich wenigstens randalieren :-D
Gute Nacht allerseits
Frank
Das schlimme ist, das ich dir recht geben muss. Aber schönes Argument, wenn man bedenkt wo Begriffe wie "Human Ressources" so alles dingfest zu machen sind.
Beim nächsten Besuch in entsprechenden Personalbüros, werd ich den letzten Abschnitt mal zitieren :-)
Sie kritisiert nämlich gar nicht den Zweck der inkriminierten Sache, sondern die Gesinnung, die dahinter stehe. Die Sache geht aber auch dann nicht weg, wenn man die Gesinnung abzieht, und das selbe geschickter "verkauft".
Warum dann an den "menschlichen Ressourcen" nicht gleich das gesellschaftliche Verhältnis aufzeigen, statt auf sprachliche Verhältnismäßigkeit zu pochen?
Und weil Du das weißt, wirst Du das Zitieren schön bleiben lassen. Die schicken Dich sonst zur Überprüfung Deiner angeschlagenen bürgerlichen Brauchbarkeit zu den "professionellen Helfern".