Vom Zweck des Sinns
Jenseits des do-it-yourself-Bereichs des Häuslebaus und der ihm assortierten Moral scheint die Denkhilfe des Zwecks gründlich aus der Welt zu sein.
Man merkt das daran, dass überall dort, wo den ZWECK zu thematisieren sich geradezu aufdrängt, flugs vom SINN der einzuordnenden Ungemütlichkeit die Rede ist.
Ich wette, dass auch der Leser dieser kleinen Intervention ein Problem der Trennung des einen vom anderen bekommt, weil „Sinn und Zweck“ in der redensartlichen Alltagsvernunft einen fraglosen Pleonasmus darstellen.
Man kann das leicht nachprüfen an der beliebten Empörung in Frageform: “Was soll das?“
Diese Frage nach dem Zweck stößt dem Frager immer dann auf, wenn er seine ihm geläufigen Zwecke als Sinn im Dargebotenen nicht automatisch wiedererkennt.
Häufig gibt das niederträchtige argumentative Anbieten einer Sache mit ihrem Grund allen Anlass, die eigenen höheren Zwecke in Anschlag zu bringen gegen diesen Verrat an der Sinnsphäre.
Andererseits, und das spricht doch sehr für die Trennung des Einen vom Anderen:
Wer vom Zweck einer Sache sich abgestoßen fühlt, neigt dazu, ihn zu leugnen, und ist auch dankbar für den von professionellen Auslegern herbeigebeteten Sinn der amerikanischen Weltordnungskriege und ihrer Raketen.
Manchen Mitteln ist ihr Verwendungszweck nun mal eindeutig einbeschrieben.
Wie umgekehrt genau so gilt, dass man aus Scheiße keine Kathedralen bauen kann.
Man merkt das daran, dass überall dort, wo den ZWECK zu thematisieren sich geradezu aufdrängt, flugs vom SINN der einzuordnenden Ungemütlichkeit die Rede ist.
Ich wette, dass auch der Leser dieser kleinen Intervention ein Problem der Trennung des einen vom anderen bekommt, weil „Sinn und Zweck“ in der redensartlichen Alltagsvernunft einen fraglosen Pleonasmus darstellen.
Man kann das leicht nachprüfen an der beliebten Empörung in Frageform: “Was soll das?“
Diese Frage nach dem Zweck stößt dem Frager immer dann auf, wenn er seine ihm geläufigen Zwecke als Sinn im Dargebotenen nicht automatisch wiedererkennt.
Häufig gibt das niederträchtige argumentative Anbieten einer Sache mit ihrem Grund allen Anlass, die eigenen höheren Zwecke in Anschlag zu bringen gegen diesen Verrat an der Sinnsphäre.
Andererseits, und das spricht doch sehr für die Trennung des Einen vom Anderen:
Wer vom Zweck einer Sache sich abgestoßen fühlt, neigt dazu, ihn zu leugnen, und ist auch dankbar für den von professionellen Auslegern herbeigebeteten Sinn der amerikanischen Weltordnungskriege und ihrer Raketen.
Manchen Mitteln ist ihr Verwendungszweck nun mal eindeutig einbeschrieben.
Wie umgekehrt genau so gilt, dass man aus Scheiße keine Kathedralen bauen kann.
gitano - 28. Dez, 06:50