Liebes Christkind,
wenn ich nicht genau wüsste, dass eine Untätigkeitsbeschwerde ebenso form- und fristlos wie fruchtlos ist, dann hätte ich gute Lust, eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Nikolaus von meiner Gebets-Abschussrampe abzuschießen.
Seit Jahren mahne ich ihn, einem gewissen Monsanto den Hintern vollzuhauen, weil der geschäftehalber sein gentechnisch verändertes Saatgut auch noch in eine Monopolisierungskampagne schickt. Und außer ihm niemand was davon hat. Und was ist? Es ist als ob es den Nikolaus gar nicht gäbe.
·
· Jetzt kommt raus, dass das Essen von dem Monsanto seinem Mais die Leber und die Nieren und andere Organe schädigt. Dass drei von seinen untersuchten Mais-Sorten schädlich sind, steht im „International Journal of Biological Sciences“.
· Jetzt bin ich mir allerdings nicht mehr so sicher, wem hier der Po vollgehauen gehört.
· - Den verantwortungslosen Wissenschaftlern, die - ganz sicherlich von der Konkurrenz gekauft - sich als Wirtschaftsschädlinge betätigen, wenn sie behaupten, dass der Monsanto Land und Leute vergiftet, oder
· - der Zeitung „Le Monde“, die sich für so eine antikapitalistische Hetze hergibt,
· - oder dem Bayer—Konzern, der jetzt zugibt, dass die fortschreitende Contaminierung der Nahrungskette durch gentechnisch veränderte Saaten nicht mehr verhindert werden kann, oder
· - den Politikern, denen außer der Förderung von Wachstum, dem Ideal der Krebszelle, nichts Vernünftiges einfällt,
· - oder gleich allen zusammen?
·
· Liebes Christkind, könntest Du nicht mal aus deinen himmlischen Heerscharen eine Delegation herunterschicken, die als Untersuchungsausschuss in diesen drängenden Verantwortungs-Sinnfragen Klarheit schaffen könnte?
·
· Deine gründlich verwirrte aber erwartungsfrohe
·
· Anna Wohlgemuth
Seit Jahren mahne ich ihn, einem gewissen Monsanto den Hintern vollzuhauen, weil der geschäftehalber sein gentechnisch verändertes Saatgut auch noch in eine Monopolisierungskampagne schickt. Und außer ihm niemand was davon hat. Und was ist? Es ist als ob es den Nikolaus gar nicht gäbe.
·
· Jetzt kommt raus, dass das Essen von dem Monsanto seinem Mais die Leber und die Nieren und andere Organe schädigt. Dass drei von seinen untersuchten Mais-Sorten schädlich sind, steht im „International Journal of Biological Sciences“.
· Jetzt bin ich mir allerdings nicht mehr so sicher, wem hier der Po vollgehauen gehört.
· - Den verantwortungslosen Wissenschaftlern, die - ganz sicherlich von der Konkurrenz gekauft - sich als Wirtschaftsschädlinge betätigen, wenn sie behaupten, dass der Monsanto Land und Leute vergiftet, oder
· - der Zeitung „Le Monde“, die sich für so eine antikapitalistische Hetze hergibt,
· - oder dem Bayer—Konzern, der jetzt zugibt, dass die fortschreitende Contaminierung der Nahrungskette durch gentechnisch veränderte Saaten nicht mehr verhindert werden kann, oder
· - den Politikern, denen außer der Förderung von Wachstum, dem Ideal der Krebszelle, nichts Vernünftiges einfällt,
· - oder gleich allen zusammen?
·
· Liebes Christkind, könntest Du nicht mal aus deinen himmlischen Heerscharen eine Delegation herunterschicken, die als Untersuchungsausschuss in diesen drängenden Verantwortungs-Sinnfragen Klarheit schaffen könnte?
·
· Deine gründlich verwirrte aber erwartungsfrohe
·
· Anna Wohlgemuth
gitano - 18. Dez, 06:46