Mittwoch, 1. Dezember 2010

Herrschaft

Gibt es nur als eine der Wenigen über die Vielen.
Sonst bräuchte es die polierten Wagenparks der Gewaltapparate doch gar nicht.

Demokraten freilich sind vom Gegenteil überzeugt.
Und bedienen voll liebendem Gehorsam die Panzer.

Die Wahrheit über Ankommer
Die Angestellten in den Ressorts Politik und Journalismus teilen das gleiche Schicksal: sie müssen gar nicht wissen, was sie da machen, so lange sie ankommen, brauchen sie auch nicht zu gehen.

Optimist
Einer, der beim Sturz aus dem 23. Stockwerk noch kurz vor dem Aufprall jubelt: “Bis hier her ging´ s doch gut!“

Wird häufig in der Nähe von Bibliotheken konservativer Kaderschmieden angetroffen.

Der Klasseninstinkt des Stils

Respektabel sind die Reichen. Arme pflegen mangels anderer Mittel anständig zu sein.

Aus einer Standardbiographie
...und er besuchte die höhere Schule und mehrere Universitäten, wo man ihm unter großen Mühen ein bisschen Gelehrsamkeit eintrichterte. Danach trat er ins Berufsleben, wo man ihm unter großen Mühen dieselbe sorgfältig entfernte...


Gebt ruhig zu, ohne das, was ihr meinen Hochmut nennt, wäre ich noch sehr viel unausstehlicher.

Überzeugungsarbeit

Es gibt Arbeiten, die heißen so, weil die überhaupt nur noch als moralische Kategorie gedachte Arbeit nun einmal jeden Verdacht hinsichtlich der Vertrauenswürdigkeit jeglichen Rumgemurkses zerstreut.

So wird noch der gewiegteste Überzeugungsarbeiter bei einem in Hartz IV Einrollierten keinen Erfolg erzielen, wenn er versucht, ihm sein Proletenschicksal als Notwendigkeit, und aus seinem Charakter heraus gar nicht anders zu erwarten, anzudrehen.

Leute, die dem Überzeugungsarbeiter dennoch leichten Herzens sein Windei abkaufen, treiben sich in genügenden Haufen in der angepeilten Wählerzielgruppe der zu bewirtschaftenden Normalos herum.

Die haben das aber schon vorher gewusst.

Da wird man denn doch nachdenklich.

Was die NachDenkSeiten „seit langem, spätestens seit der Rettung der IKB in den Jahren 2007 und 2008 schreiben, dass nämlich die deutsche Politik in den Fängen der Finanzindustrie ist, schreibt jetzt die FAZ in ihrer Internetausgabe“, jubeln die NachDenkSeiten.

In wessen Fängen war sie denn bis dahin?

Oder brauchte es das rabiate Zupacken damals gar nicht, weil die gebratenen Tauben den daran interessierten Kreisen auch ohne großes Zutun ins Maul flogen?

Könnte es sein, daß es eine Aufklärung gibt, die für ihre Verewigung sorgt?

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