Jenseits der „Minima Moralia“
Liebe deine Feinde.
Also töte sie lieber gleich.
Was sollen sie jahrzehntelang unter den von dir geschaffenen Bedingungen dahinsiechen?!
Außerdem ist das billiger als sie in Lagern durchzufüttern.
(Weil mir wieder keiner glaubt, lest doch selbst nach unter
http://www.reuters.com/article/idUSTRE64H5SL20100518)
Chancenkalkül des moralischen Denkens
In einer Welt, die erfahrungsgemäß noch nicht einmal mehr dem seinerzeitigen Minimalstandard der „Minima Moralia“ standhält, die aber in jeder Fernseh-Gesprächsrunde nichts als - vom Gemüt der Konsensgesellschaft beklatschte - Moralismen breittritt, fällt es schwer zu übersehen, dass selbst unsere einzige und letzte nicht wahnhafte Chance Subjekt zu werden, nämlich die redliche Auskunftei der Wissenschaft, so weit verkommen ist, dass sie nur noch im Geplänkel der Gefälligkeitsgutachten und Gegenexpertisen entweder moralisch einwandfrei, nämlich demokratisch, einschätzt, oder gleich eine wichtigtuerische Liederlichkeit von ebenso moralisch einwandfreien Karrierehengsten darstellt.
Falls man sich verständlicherweise innerlich davon distanziert, um seine reservatio mentalis zu hätscheln, schrumpft Moral auf das neben dem Weltlauf herlaufende Weltbild von pietistischen Rückzüglern in Eichendorffschen Mühlen zusammen, die damals schon recht lustig brausten und rauschten.
Also töte sie lieber gleich.
Was sollen sie jahrzehntelang unter den von dir geschaffenen Bedingungen dahinsiechen?!
Außerdem ist das billiger als sie in Lagern durchzufüttern.
(Weil mir wieder keiner glaubt, lest doch selbst nach unter
http://www.reuters.com/article/idUSTRE64H5SL20100518)
Chancenkalkül des moralischen Denkens
In einer Welt, die erfahrungsgemäß noch nicht einmal mehr dem seinerzeitigen Minimalstandard der „Minima Moralia“ standhält, die aber in jeder Fernseh-Gesprächsrunde nichts als - vom Gemüt der Konsensgesellschaft beklatschte - Moralismen breittritt, fällt es schwer zu übersehen, dass selbst unsere einzige und letzte nicht wahnhafte Chance Subjekt zu werden, nämlich die redliche Auskunftei der Wissenschaft, so weit verkommen ist, dass sie nur noch im Geplänkel der Gefälligkeitsgutachten und Gegenexpertisen entweder moralisch einwandfrei, nämlich demokratisch, einschätzt, oder gleich eine wichtigtuerische Liederlichkeit von ebenso moralisch einwandfreien Karrierehengsten darstellt.
Falls man sich verständlicherweise innerlich davon distanziert, um seine reservatio mentalis zu hätscheln, schrumpft Moral auf das neben dem Weltlauf herlaufende Weltbild von pietistischen Rückzüglern in Eichendorffschen Mühlen zusammen, die damals schon recht lustig brausten und rauschten.
gitano - 21. Mai, 08:36