Montag, 18. Januar 2010

Libidoökonomie der Moral

Der muss das Schlimme, was den Menschen angetan wird und das, was sie sich und einander gnadenlos zufügen, hassen können, der die Menschen lieben will.
Dann kann man sich daneben auch gefahrlos schmeichelhafte Einbildungen über die Gefühlsökonomie jener Leute halten, denen nichts so selbstverständlich ist wie die bedenkenlose Scheidung von Ihresgleichen in Gute und Böse.

Wer die Bösen schont, schadet den Frommen, sagt hingegen das deutsche Sprichwort, das den Sprecher auf der Seite der Guten vermuten lässt.
Das versteht jeder. Kein Wunder, dass mich keiner versteht.

Konfession
Ich bekenne, ich habe nichts dagegen, wenn und dass sich einer anständig aufführt.
Aber eine Nötigung, auch noch jedes Trumm Wirklichkeit moralisch zu begutachten oder gar von vornherein gleich moralisch zu denken, käme mir wie eine unstatthafte Beschränkung des Zuständigkeitsbereichs der Urteilkraft vor.

Dies also wäre meine Moral.

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