Der demokratische Historiker lehrt, dass der Demokrat nur tötet, weil seine Opfer ihn dazu zwingen.
Afghanistan.
Friedhof der Imperien seit dem ersten Versuch der Engländer im 19. Jahrhundert.
Irgendwie komisch, dass ich meine geheimen Sehnsüchte noch nicht einmal im Staub dieses längst von Landminen pulverisierten Lehm-Drecks aufgebe, obwohl alle Hoffnung fahren zu lassen, man mir von allen Seiten in den Ohren liegt.
Nicht dass ich so angetan vom Hoffen wäre, aber die argumentlose Anerkennung des globalen Zuschlagens und dessen gefühlvolle Schwester, die europäische Alternative des Verhandelns mit dem selben Zweck der imperialen Kontrolle der Energieressourcen im Austausch gegen Leiber, die plötzlich keinen Kopf mehr haben und denen auch sonst aus abgehackten Gliedern das versagende Herz Blut in den Sand pumpt, haut mich in die Jahre des parteilichsten Affekts zurück.
Und was, bitteschön, ist daran so falsch?
Christliche und alle anderen Sozialismen, die noch kommen werden, machen den Leuten ein schlechtes Gewissen, und verkünden das große Geheimnis, wie man sich genau dadurch flugs ein gutes draus macht, weil man so ein guter Mensch ist.
Dabei hat schon diese olle Schwarte des Neuen Testaments in der Figur des Pharisäers die Dialektik der Zerknirschung durchschaut.
Die widerlichste Gemeinheit dieses Spruchs besteht aber in der Form eines rettenden Aufrufs, genau so weiter zu machen wie bisher: Verelendung der Rohstoffquellen als humanitäre Aktion.
Brot für die Welt!
Genau.
Und den Kuchen für mich.